C-FIS offziell eröffnet

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IP-TV Coburg berichtet über die Eröffnung des C-FIS

Die Hochschule Coburg hat eine weitere Einrichtung für den Technologietransfer hinzubekommen: Gestern wurde das Centrum für innovative Softwaresysteme (C-FIS) offiziell eröffnet. Neben dem Technologietransferzentrum Automotive Coburg (TAC) und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) reiht sich das C-FIS ein als Transfercentrum der Informatik mit dem Schwerpunkt auf verschiedene hochaktuelle Softwaretechnologien. Vor Vertretern der regionalen Wirtschaft und der Stadt Coburg erläuterte Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Wieland die Entstehung sowie die Ziele und Aufgaben dieses Centrums.

Moderne, marktgerechte Softwaresysteme sind für viele Unternehmen und Behörden heute von großer Bedeutung. Sie erlauben einen höheren Wertschöpfungsgrad, effizientere Prozesse und schlankere Kostenstrukturen. Gleichzeitig steigen jedoch die Komplexität und die Vielfalt der Technologien immer weiter an. Für die Hochschule Coburg ist es aus diesen Gründen selbstverständlich, die Unternehmen und Institutionen der Region durch den Transfer von neuen Erkenntnissen und Methoden von der Wissenschaft in die Praxis zu unterstützen. Hierbei wird die Nachfrage nach umfassenden Dienstleistungen allerdings immer größer. Im Rahmen der Hochschule können solche Aufträge nicht mehr übernommen werden. Das Centrum für innovative Softwaresysteme wurde daher von den Professoren Dr. Binder, Dr. Landes und Dr. Wieland gegründet, um die Unternehmen und Behörden der Region und darüber hinaus besser und bedarfsgerechter bei der Planung und Umsetzung von Softwareprojekten unterstützen zu können. Alle drei Geschäftsführer haben bereits an der Hochschule verschiedene Forschungs- und Beratungsprojekte mit regionalen Firmen durchgeführt. „Unser Anliegen ist es, die Unternehmen auf die aktuellen Trends und Neuerungen hinzuweisen und Ihnen bei der Nutzung der sich ergebenden Chancen zur Seite zu stehen.“, erklärte Prof. Wieland. Das C-FIS ist dabei vorwiegend in den Gebieten tätig, in denen die drei Gründer umfangreiche Erfahrungen durch Projekte in Forschung und Praxis gesammelt haben: Open Source-Software in Unternehmen, serviceorientierte Softwarearchitekturen, pervasive und mobile Computing, Wissensmanagement und Business Intelligence sowie Eingebettete Systeme und Systemsimulation.

Im Namen der Hochschulleitung erklärte Vizepräsident Prof. Dr. Michael Pötzl, dass die Hochschule solche Initiativen fördere, da eine exzellente Forschung genauso wichtig sei wie eine hervorragende Lehre. Beides sei nicht voneinander zu trennen. Der kürzliche herausgegebene erste Forschungsbericht der Hochschule Coburg zeigt, wie viele Aktivitäten und beachtenswerte Ergebnisse bereits vorzuweisen sind – auch und gerade von den Initiatoren des C-FIS. „Ich bin mir sicher, dass die Erfahrungen, die in den Projekten des C-FIS gewonnen werden, den Transfer auch in die andere Richtung verbessert, nämlich die Qualität unserer anwendungsorientierten Hochschulausbildung noch weiter zu steigern.“, betonte Prof. Pötzl.